Sep 29, 2009

Entwarnung


es geht mir besser. Gestern und heute haben mir gut getan und meine Erkältung scheint auf dem Weg der Besserung zu sein. Danke für ein tolles Wochenende, gute Gespräche und Freundschaft ... danke Victor. Wünsch dir viel Spass in Korsika - und Finger weg von Bomben!



by the way: may I introduce my two bikes? summer and winter gear.

Sep 28, 2009

zwischenstank

bin krank ... so ne kacke. Habs versucht heute in die Arbeit zu gehen, hab aber nur bis 13 Uhr durchgehalten. Seitdem lieg ich zuhause rum und gammel krank im Bett. hab bis dato 3 Filme am Stück angeschaut und kriegs Kotzen. Ich hasse es krank zu sein.

Sep 27, 2009

schnurrende Kater, schlafende Chilenen und stille Gedanken

Wenn man ganz leise ist dann kann man neben den Geräuschen der Stadt, die durch das leicht geöffnete Fenster herein sickern, zwei Kater schnurren hören.
Gestern in die Welt der Hippies eingetaucht. 38 Jahre lang gibt es Christiania jetzt. Musik wurde gespielt, man hat getanzt, getrunken und geraucht. Die Menschen haben gelacht und sich wohlgefühlt. Die Gesichter der Heimat tun gut. Sie helfen, lenken ab, erfreuen. Man trinkt viel, lacht mehr und schreit mit der Masse in Richtung Bühne. Feuerwerk am Himmel. Christiania feiert sich selbst und die Menschen feiern mit. Kopenhagen sorgt dafür dass es uns gut geht. Den Rest besorgt die Rum-Cola. Ein schöner Abend mit Freunden.
Aber es fällt mir immernoch so schwer meinen Kopf abzuschalten. Augen zu und durch. Life is a bitch, but I like her.
Gedankenkarusselle drehen sich. Der Kater wird lauter, leiser. Victor schnarcht.





Sep 26, 2009

besuch aus minga

// Gesicher aus der Heimat - Tag1

Sep 23, 2009

haudi

Es scheint mir es ist Zeit für einen neuen Eintrag.
Mittlerweile ist der Geburtstag vorbei und der normale Alltag wieder eingekehrt.
Am Montag haben wir Geburtstagskinder - für die die es noch nicht wissen: Martin hat ebenfalls am 21. September Geburtstag - etwas früher Schluss gemacht und sind Kuchen essen gegangen. Eine Art kleine firmeninterne Geb-Feier. Nachdem ich mich - und ich bin im nachhinein wirklich froh drum - überreden hab lassen doch noch was zu machen am Abend, bin ich mit Line, Rikke, Emilie (eine Freundin von Line) und Nabil (ein Freund von Line, den ich ebenfalls wie Emilie auf Line's Housewarmingparty kennengelernt habe) noch was trinken gegangen. Aus dem planmäßigen "zwei Bier" wurden dann ein paar mehr Cocktails und ein paar Bier, so dass ich erst kurz nach 2 Uhr nach hause gekommen bin. Aber das war es wert. hab nen Schal geschenkt bekommen und Schokolade. Martin hat mir ein Buch eines seiner lieblings Autoren, sowie zwei Freikarten für ein Kino geschenkt. Es fällt mir zwar immer schwer mich beschenken zu lassen, aber es hat mich unheimlich gefreut dass die leute an mich gedacht haben. Auch nochmal danke an alle die mir gratuliert haben. Es tat gut Stimmen aus der alten Heimat zu hören und zu sehen dass ich noch nciht vergessen wurde.
Naja, nach diesem Montag Abend war der Dienstag dementsprechend mau, wirklich mau. Nach 5 Stunden unerholsamen betrunkenen Schlaf, hieß es wieder ab in die Arbeit - und mein Bett war so gemütlich was es mir wirklich schwer gemacht hat. Aber der Diensatg war dann, nachdem wir beide etwas lädiert waren, ein kurzer Arbeitstag aber doch sehr produktiv. Ich arbeite momentan an mehreren Projekten parallel aber das mit der höchsten Priorität ist eine neue Uhr für die nach das face designed werden muss. Das ist grad meine Hauptbeschäftigung die letzten Tage, aber es hat sich schon einiges entwickelt und die Uhr dürfte am Freitag fertig sein. Es macht wirklich spass, nicht nur weil es sehr abwechslungsreich ist, sondern vorallem wieder mitten im Schaffungsprozess zu sitzen.
Auch habe ich seit gestern beschlosse wieder mehr nebenbei zu zeichnen und zu malen, denn das ging mir schon ziemlich ab in der letzten Zeit. Und nachdem Victor am Freitag kommt wird er mir meine in München zurückgelassenen Kunstsachen mitbringen.
Gestern Abend wurde ich dann noch von Rikke bekocht, noch für den Geburtstag und ... man man man ... war das lecker. Die Frau kann kochen und nachdem sie immer zu viel kocht - also auch ohne bestimmte Anlässe - trifft ess sich sehr gut sie als Mitbewohnerin zu haben ; )
Heute Abend gleich nach der Abreit werd ich mit Martin nach Hause fahren, da er und Camilla, seine Frau, mich für heute zum Abendessen eingeladen haben. Darf mich daran nicht gewöhnen bekocht zu werden, aber geniesen schon.
Die letzten Tage waren gut. Mal abgesehen von den Einbrüchen bin ich entweder abgelenkt oder schaffe es zumindest mich gut abzulenken.
Schade ist zusätzlich nebenbei, dass der Sommer definitiv vorbei ist. Zwar ist es immernoch teilweise warm, aber der Wind nimmt zu und der Herbst ist mittlerweile in Kopenhage angkommen. Ich freue mich jetzt schon darauf nächstes Jahr den Frühling hier mitzubekommen.
So jetzt muss ich zurück ans Arbeiten.

Sep 16, 2009

Mittagessen

Ein kleiner Einblick in meinen Arbeitsalltag:Mittagessen und Indian summer. Die letzten Tage in der Arbeit waren interessant. Die homepage ist upgedated und online - www.mlid.dk - habe dort die letzte Woche neue Projekte mit eingebaut, ein neues Logo entwickelt und geringfügig das Layout verändert. Vorerst wird die Seite so bleiben, aber über die nächsten Monate werden wir die Seite komplett umbauen. Rest dieser Woche und die nächste Zeit wird es viel zu tun zugeben. Ich arbeite an 4 Projekten und einem Wettbewerb gleichzeitig. Aber es macht Spass und es freut mich dass ich viel zu tun habe.
Werd mich jetzt mal ein bisschen früher aufs Ohr hauen oder noch ein bisschen lesen.


Sep 13, 2009

weekend and CPR-Nr.

So und wieder ein Wochenende überlebt. Puhhh war aber hart ...
Seit Freitag bin ich nun stolzer Bewohner von Kopenhagen! Die dänische Bürokratie funktioniert doch besser als die deutsche. Hab letzte Woche meine residence permission per Post zugestellt bekommen und bin dann am Freitag nach der Arbeit gleich zum Borgerservice - dem dänischen KVR - geradelt. Erstmal finde ich erwähnenswert, dass die noch Freitag bis 18 Uhr geöffnet haben! Ne Behörde! Naja, dirt ging allea ganz schnell. Ein Formular ausfüllen und 10 Minuten später war ich stolzer Besitzer einer dänischen CPR-Nummer. Sehr fein die Sache.
Freitag war abends noch mit Housewarmingparty bei Line versehen und Samstag wurde von nem Straßenfest/Straßendisko gekrönt. Ziemlich coole Sache.
Sonntag war aus persönlichen Gründe, die hier nicht breit getreten werden sollen alles andere als erfreulich. Momentan gehts mir nicht sonderlich gut und meine Einträge hier könnte darunter die nächste Zeit leiden. Denkt nicht dass es an Kopenhagen liegt - das Gegenteil ist der Fall - aber ich muss einige Sachen für mich selbst auf die Reihe kriegen. Das Leben fickt einen halt immer wieder ins Knie ...
so long, håber i har det godt.
//dom

Sep 10, 2009

Daily life

Sitz grad in der Arbeit und da dachte ich mir, bevor ich anfange wirklich zu arbeiten schreib ich noch nen kleinen Eintrag in den Blog. Martin ist grad los auf ein Meeting mit Fritz Hansen, einem sehr renomierten Möbelhersteller hier in Dänemark, egtl. sogar weltweilt. Arbeit macht Spass! Die letzten Tage waren sehr interessant und ich hab jetzt schon einiges dazu gelernt. Momentan ist meine Aufgabe die Webpage zu aktualisieren und im Anschluss weiter zu entwickeln und wahrscheinlich das gesamte Layout zu ändern. Es ist gut, denn auf der einen Seite lerne ich so Martins Arbeit wirklich kennen - muss mich ja mit seinen Projekten auseinanderseitzen - und auf der anderen Seite lerne ich einiges über Flash - wird wahrscheinlich mein neues favourite programm - was mir ebenfalls sehr zugute kommt, da ich mit diesem Wissen irgendwann meine eigene Homepage bauen kann. Die letzten Tage war es zwar sehr ungewohnt immer so um 7 Uhr aufzustehen, aber langsam krieg ich eine Routine rein. 7:30 Uhr aufstehen, dann Brot in den Toaster, während dessen duschen und Morgentoilette, dann Brot schmieren, zwei einpacken für Mittag, noch ein bisschen Musik und wenn Rikke auch wach ist, ein kleiner Talk und dann um 8:30 Uhr losfahren richtung Arbeit. Mein Weg den ich gewählt habe ist nicht der schnellste, aber das nur um 5-7 Minuten. Dafür führt er mich am Hafen entlang was am Morgen einfach echt schön ist. Ich fahr dann am Wasser entlang zu einer neuen Fahrrad/Fussgängerbrücke auf der ich den Hafen überquere. von da sind es nur noch wenige Meter zum Arbeitsplatz. Das Studio liegt inmitten des alten meatdistricts von Kopenhagen. Die Gebäudeanlagen wurden anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und dienten als Schlachthöfe, Lagerhallen, Fischhallen, etc. mittlerweile sind die Gebäude denkmalgeschützt und nachdem die Fisch und Fleischindustrie langsam abwandert, übernehmen von der Stadt unterstützt Kreative dieses Gebiet. Eine Menge Gallerien, Fotostudios, Architekturbüros, Designer, Künstler, Bars, usw. haben sich hier mittlerweile angesiedelt. Das erzeugt ein für mich sehr angenehmen Flair könnt ihr euch vorstellen : ) Mein Arbeitstag geht ungefähr immer von 9 uhr bis 17 uhr, allerdings kann das auch mal ziemlich variieren, je nachdem wieviel los ist, oder was gerade ansteht.



Wenn ich morgens meine Tasse Tee in der Hand halte, dann freu ich mich wirklich dass ich diesen Schritt gewagt habe. Es werden tolle Monate werden, da bin ich mir sicher. Mit Line und Nicolaj versteh ich mich auch super. Morgen bin ich zu Line's housewarming - einweihungsparty - eingeladen und das wird ein riesen spass werden. Es freut mich die beiden kennengelernt zu haben und ich bin erstaunt über mein Glück dass gleich die ersten menschen die ich hier in kopenhagen kennenlerne solch nette leute sind. Es könnte wirklich sein dass sich dort gute freundschaften ausbilden in der nächsten zeit! mein Dänisch wird auch immer besser. Mit viel Anstrengung schaffe ich es mittlerweile auch schon Konversation zu machen - natürlich lässt meine Grammatik sehr zu wünschen übrig und viele Wörter muss ich erst auf englisch nachfragen. Das verstehen wird auch langsam besser, so dass ich getrost denke dass ich in nicht allzu langer Zeit imstande sein sollte wirklich hier auf dänisch zu reden und mein Englisch langsam runter zuschrauben.
So jetzt wieder ran an die Arbeit.
Vi ses snart
//dom

Sep 8, 2009

den første dag til arbejde


Na ihr lieben Zuhause-Verbliebenen, wie gehts euch? Hoffe gut.
Ich hab heute meinen zweiten Arbeitstag hinter mich gebracht und muss sagen ich bin wirklich zufrieden!
Gestern war zwar das frühe Aufstehen hart - 6:30 Uhr - aber nach so langem Nichtstun ist das auch mal wieder eine
schöne Abwechslung. Und hinzu kommt dass ich mit meinem jetzt entstehenden Arbeitsalltag hier wirklich einen Alltag aufbauen kann. Das freut mich sehr, denn dann krieg ich vielleicht mal meinen Kopf etwas leer und kann mich auf andere Sachen konzentrieren als meine Gedanken. Gestern war echt lustig. Wir mussten nach Kolding fahren - Hin- und Rückfahrt ungefähr 5 Stunden. Aber da hat man dann Zeit um sich kennenzulernen und Martin und ich verstehen uns echt gut. Das erste Ziel war das Museum Trapholt - ein Museum für moderne Kunst und Design - in dem Martin an einer Ausstellung teilgenommen hatte. Die dort ausgestellten Modelle mussten wir abholen, da wir sie für eine Präsentation am Donnerstag brauchen. Es war komisch in ner Ausstellung zustehen, neben all den "Do not touch" Schildern und doch alles anfassen zudürfen, zumüssen - man kriegst ja sonst nciht eingepackt. Das Museum an sich beeindruckt schon durch Lage und den Garten. Es liegt mitten am Fjord und der Garten ist einfach echt schön. Seht selbst.



Danach gings dann weiter zu einem Kindergarten für den Martin einen Spielplatz entworfen hat. Da er selbst den Spielplatz noch nicht im vollendeten Stadium gesehen hatte, haben wir dort unzählige Fotos gemacht, die dazu dienen sollen die Homepage zu aktualisieren.
Gestern ist auch eine Freundin bei mir "eingezogen". Flavia ist eine Komilitonin aus München, die momentan auf Skadinavienreise ist. Sie war die letzten Tage in Göteborg - in Schweden - und da sie sort sehr unzufrieden war, surft sie momentan auf meiner Couch. Sehr lustig aber, denn es ist toll jemanden aus Bayern zum Biertrinken da zuhaben.

Heute waren circa 8,5 Stunden Arbeit angesagt - der erste richtige Arbeitstag so zu sagen. War aber echt ein interessanter Tag heute. Haben viel geschafft und die Stimmung ist einfach cool. Müssen uns aber dringend einen neuen Tisch bauen damit wir beide genug Platz haben zum arbeiten. Meine Ideen kamen auch durchweg gut an und wurde auch schon gleich mal ziemlich gelobt. Ich find es toll, dass er meine Meinung wirklich wissen will und mich auch immer wieder fragt was ich davon und davon halte. Er nimmt mich ziemlich ernst, nicht der typische Praktikant also. Jetzt gibts was zum essen, dafür schluss für heute.



Sep 6, 2009

Sorte Diamant i fredag

Man man man, mein Urlaub ist so gut wie vorbei. Die letzten Wochen waren hier eigentlich ziemlich Urlaub, keine Verpflichtungen, lange schlafen, etc. Und nu? Morgen geht mein Praktikum los. Morgen heißt es um 6:30 aufstehen damit ich um 7:45 am Studio bin damit wir losfahren können irgendwo ans andere Ende von Dänemark, weil Martin dort Modelle abholen muss die wir dann für eine Präsentation diese Woche brauchen. Wird bestimmt eine lustige Tour, aber auf der anderen Seite auch eine krasse Umstellung so früh aufzustehen. Naja muss man durch.
Das Wochenende war dafür nochmal richtig lustig muss ich sagen. Am Freitag war ich mit Line und 2 Freunden von ihr unterwegs. Ziemlich lässige Kerle und der Abend war auch echt witzig. Gestartet haben wir bei Line zuhause, dort noch mit insgesamt 7 Leuten, aus denen dann als wir aufgebrochen sind zum Sorte diamant - dem schwarzen Diamanten, der königlichen Bibliothek, einem architektonisch sehr beeindruckenden Bau - in dem an diesem Abend ein spezielles Event mit Djs, Vjs, Bar, Louge und unzähligen Studenten war.
Die Feier dort war cool, aber man hätte mehr aus der Sache machen können. Und das das Bier nach 3 Stunden aus ist, geht mal gar nicht auf so ner Veranstaltung! Naja, dort war schon recht früh Schluss, so gegen halb eins ungefähr. Danach gings dann weiter in die Stadt in ein Irish Pub, um dort dann bis 3 Uhr morgens zu versumpfen. Dominic's Freitagabend.

Der Samstag genauso wie der Sonntag gestalten sich sehr ruhig und entspannt. Gestern bin ich eigentlich zuhause geblieben. Die große Aufgabe des gestrigen Tages bestand darin sich mit Windoof herum zu schlagen. Lena's Laptop spielte wieder einmal verrückt und ich bot mich an ihn mir mal anzuschauen. Nach ungefähr 3 Stunden hab ich geschafft ins System zukommen, und nach der halben Nacht dran sitzen hab ich ihn heute morgen wieder hingekriegt und er läuft wieder stabil.
War vorher noch mit Line einen Kaffee trinken und muss echt sagen dass ich mit ihr sehr gut reden kann und wir uns wirklich gut verstehen. Ich habe das Gefühl dass das hier in Kopenhagen eine erste richtige Freundschaft, bzw sie ein feiner Kumpel werden könnte. Aber mal abwarten, man kennt sich ja erst 8 Tage. Jetzt sitz ich wieder zuhause am Balkon und genieße es noch einen Tag lang nix zu tun - wobei der Tag eh schon seinem Ende zugeht.
Bin sehr gespannt was mich morgen erwartet und wie es wird beim ersten Arbeitstag. Aber ich glaube dass es sehr fein wird. Martin ist ein super Kerl und ich glaube wir werden uns echt gut verstehen!
Mehr werden wir morgen sehen. Wünsch euch einen feinen Sonntag.

Sep 4, 2009

Statens Museum for Kunst - stille Ecken

Ich komme gerade von meinem Besuch im Statens Museum for Kunst - dem dänischen Kunstmuseum - zurück und ich muss sagen ich bin mehr als beeindruckt. Vorweg nicht wegen der Sammlung. Die Sammlung ist interessant, aber leider nichts was man nicht schon unzählige Male auch wo anders gesehen hat. Und sie ist mir bei weitem zu auseinander gerissen und konfus gemischt; Schwerpunkte wären mir lieber. Naja, aber die Sammlung und die Architektur des Gebäudes ergeben schon ein schönes Bild, so ist es ja nun auch nicht.
Aber was hat mich dann so beeindruckt, was hat mich so vom Hocker gehauen dass ich gleich nachdem ich nach Hause gekommen bin euch hier nen Eintrag hinterlasse?
Momentan wird dort eine Rauminstallation des britischen Künstlers Mike Nelson gezeigt. Diese Installation muss man sich als eine Anordnung geschlossener Räume, durch die man schreitet, im großen Ausstellungsraum an sich vorstellen.
Durch eine Tür verlässt man die white-cube-Atmosphäre des Ausstellungsbereichs und betritt eine fast normalen Raum. Er wirkt wie ein kleines Zimmer einer normalen Wohnung. Alles ist alt, der Boden abgelaufen, die Wände leicht vergilbt, das Mobiliar retro und es wirkt zurückgelassen, nciht bewusst arrangiert. Man hat das Gefühl als dürfe man sich hier nicht befinden, als würde man einen privaten Raum betreten. Durch alte Türen geht es dann weiter auf einen Flur von dem aus mehrere geschlossene Türen in andere Räume führen. Alle Räume sind offen und begehbar, es gibt keine Aufseher, keine Schilder nur diese Räume mit ihren ganz einizigartigen und speziellen Atmosphären.

Das Kernstück bildet ein runder Raum - und dieser Raum hat mich fasziniert.




Dieser runde Raum mit den orangenen Wänden, einer hellen, warmen Lampe, strahlt eine ganz eigentümliche Stimmung aus. Diese Stimmung verursachte erstmal dass ich mich hinsetzte, auf den Boden und sie auf mich wirken ließ. Es herrscht eine ungreifbare Stille, die Geräusche der Außenwelt erscheinen wie aus einer anderen Welt, als würde man sich in einer Art Parallelwelt befinden. Auch Zeit scheint keine Rolle mehr zu spielen. Je länger man dort sitzt, von Stille umhüllt, alleine, desto mehr kommt man zur Ruhe. Ich hab mich sowas von wohl gefühlt in diesem Raum. Als ich dann wirklich zur Ruhe gekommen war, merkte ich dass mit der wachsenden Stille nicht nur die Außenwelt weiter verdrängt sondern die Innenwelt in einem selber größer wird. Meine Gedanken wurden greifbar und es trat eine bisdahin ungewöhnliche Klarheit meiner Gedanken ein.
Fazit: Ich saß ungefähr 90 Minuten alleine in diesem Raum und hab nachgedacht und geschrieben. Ich bin immernoch fasziniert!
Das musste ich euch einfach berichten weil es mich irgendwie wirklich beeinflusst hat.




Sep 3, 2009




……………………………………………// godaften
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// no comment



welcome back

Mittlerweile verabschiede ich mich von der Idee euch jeden Tag zu berichten - hat ja die letzten male auch gut funktioniert - und werde das eher auf eine alle 2-3 Tage Berichterstattung umdefinieren. Langsam ist man immer öfter unterwegs und dann ist es schwer jeden Tag die Zeit zu finden hier was rein zu posten, fotos bearbeiten,
bla bli blubb ...

Aber nun auch erfreuliche Neuigkeiten!
Meine beiden Kameras werden in kürze wieder vereint in mei
ner Obhut sein. Die EOS ist aus ihrem Paris-Urlaub schon jetzt wieder da und mein Handy mit der kleinen Digicam werde ich nachher repariert wieder abholen.
Das heißt dann dass die fotolosen Tage vorüber sind. Nicht nur kann ich jetzt dann wieder jeden möglichen Scheiss hier mit der Cam festhalten, sondern kann euch auch wieder mit Fotos bedienen.







Wundert euch nicht über die Motive. Hab nur gleich mal wieder mit der Cam rumspielen müssen. Daher könnten die Bilder etwas - aber nur ein kleines bisschen - aus dem Kontext gerissen wirken. Muss mir jetzt dringend noch was zu essen machen, obwohl ich bei dem Gedanken an Essen momentan echt kein gutes Gefühl im Bauch habe ...
War gesten abend noch bei Line - das Mädel das ich am Samstag kennengelernt habe - zum Pizza machen und
essen eingeladen. Nicolaj - ebenfalls von Samstag - war auch mit dabei. sonst noch ne Freundin von Line die aus Australien kommt und auch vor relativ kurzer Zeit hier her gezogen ist, um hier ein Auslandssemester zu absolvieren + eine Freundin ihrerseits aus Berlin die hier grade zu Besuch ist. War ne wirklich lustige Runde muss ich sagen. Das Essensproblem war nur folgendes: Wir wollten, oder haben - besser gesagt - Pizza gemacht. Nur hatte keiner so wirklich ne Ahnung was uns die Angabe des Mischverhältnisses zwischen Mehl und Wasser sagen wollte. So haben wir viel zu viel Wasser hinzu gegeben und mussten dann mit extra Mehl strecken damit der Teig was wird. Das wurde er dann auch, aber wir hatten dann einfach vier Bleche Pizza zu machen ... jetzt kann sich jeder vorstellen wie überfressen wir alle danach waren; Und nein, wir haben nicht alle 4 Bleche geschafft! Deswegen ist dieses Bild für meinen immernoch verdauenden Magen grad sowas wie ein Feindbild.



Aber Augen zu und druch. Muss mich ja ernähren. Werd aber am Wochenende definitf was mit den Leuten nochmal unternehmen. Ist einfach cool schon Leute gefunden zu haben mit denen man was unternehmen kann.
Unsere Küchenuhr sagt mir dass der heutige Tag langsam fortschreitet und ich mein Handy abholen kann.



Deswegen sag ich für heute jetzt tschüss und stürze mich mal in den heutigen Tag, obwohl der mit Regen und Kälte grad alles andere als angenehm ist. Aber es wird einen tollen Spätsommer geben, da bin ich mir sicher!

//dom

Sep 1, 2009

Haruki und das Hafenbad

Nachdem ich höflich darum gebeten wurde mal wieder etwas zu schreiben, muss nun mal wieder ein Eintrag her.
Allerdings wird dieser Post - wie es ja so schön in der Cyberwelt heißt - wahrscheinlich recht kurz, da die letzten Tage geprägt waren von sehr viel Ruhe und Beschaulichkeit. Nach dem sehr gelungenen Samstagabend war der Sonntag einfach nur im Arsch - entschuldigt bitte meine vulgäre Wortwahl, aber es entspricht der Wahrheit. Der Tag verging ohne nennenswertes Ereignis, da ich mich nur darauf beschränkte zu Schlafen, zu lesen, hin und wieder aufs Klo zu gehen, mir einen Film anzuschauen und was zu essen. Ein typischer Sonntag nach einer durchgefeierten Nacht, so würde ich ihn beschreiben. Gestern wars dann etwas besser, allerdings machte das Wetter meinen Ambitionen was zu unternehmen mit Regen und sturmartigen Windböen einen jehen Strich durch die Rechnung. Mittlerweile habe ich gemerkt dass es Tage gibt die aus einer anderen Jahreszeit zu stammen scheinen. Der Tag davor genauso wie der heutige Tag strahlen mit blauem Himmel und über 20 Grad, aber gestern war es kalt, verregnet und stürmisch. Naja, das hatte auch seine Vorteile, denn so konnte ich mich auf das Schreiben meines Motivationsbriefes konzentrieren den ich benötige um mich an der DKDS zu bewerben. Allerdings wird dieser Brief noch ein zwei Tage benötigen ehe er wirklich fertig und druckreif ist - schon ganz schön kompliziert so einen Letter of motivation zu verfassen!
Irgendwann wars mir dann aber doch zu blöd den ganzen Tag in der Bude zu sitzen und ich bin dick und wetterfest eingepackt zum Strand spaziert. So ein menschenleerer Strand hat etwas faszinierendes finde ich. Man ist vollkommen für sich alleine, nur das Meer, der Wind, die Wellen und der Sand auf dem man geht ... okay, es war sehr schön und ich hatte Zeit ein bisschen zu schreiben und einfach mal gewollt alleine zu sein. Das entspannt ungeheim. Danach war dann Kochen mit Rikke angesagt. Es gab gekochte Artischocken und dazu Kartoffel- und Rotebetebötchen. Sehr schmackhaft das ganze. Und nach einem ziemlich guten Gespräch mit Rikke bin ich dann hundemüde ins Bett gefallen und habe wie ein Baby geschlafen.

Heute habe ich mich hinausgewagt und bin gerade eben zur Haustür herein gekommen. Ich war im DDC - dem Dänischen Design Center - sehr interessant, aber etwas klein. Hätte mich gefreut noch mehr zu sehen, aber nun ja, das werde ich wahrscheinlich dann in den nächsten Wochen wenn ich Lousiana, Arken und das Statens Museum for Kunst besuche. Danach bin ich an den Hafen Strand, bzw das Hafenbad gefahren, das so ziemlich genau zwischen mir und der Innenstadt liegt. Es war angenehm einfach nur in der Sonne zu liegen und zu lesen - an dieser Stelle fühle ich mich berufen euch allen Haruki Murakami zu empfehlen!
Wirklich viele Menschen nutzen dieses Angebot so dass einiges los war, aber trotzdem alles sehr entspannt. Jetzt zuhause angekommen werde ich mich sobald ich diesen Eintrag beendet habe wieder dem LOM - Jans Wortneuschöpfung für einen letter of motivation - zuwenden und dann mal schauen wie weit ich heute damit noch komme.
Und das ist jetzt. Als dann, bis zum nächsten Mal. Haltet die Ohren steif.