einige impressionen des besuchs im statens museum for kunst mit janina. der künstler thomas saraceno hat dort eine beeindruckende installation geschaffen die sich quer durch die eh schon beeindruckende architektur spannt. kleine sphären, hermetisch abgeschlossen doch aber weich liegen wie traurige säcke auf dem boden verteilt. so als hätte ein riese sie dort hinfallen lassen und sie dann vergessen. an ihnen sind seile befestigt die sie förmlich umspannen, einschnüren und sie so mit der großen, über allem schwebenden sphäre verbinden. man schaut genauer hin. die kleinen sphären, mit wasser gefüllt haben noch einen anderen nutzen als nur zu halten, zu ziehen, stillzustehen. über feine schläuche scheinen sie wasser an die große sphäre abzugeben um die dort eingeschlossenen pflanzen zu versorgen. saraceno hat eine eigene biosphäre geschaffen die den anschein erweckt sie lebt vollkommen autonom von äußeren einflüssen. man bewegt sich fast erfüchtigt gegenüber dieser sphären, klein und groß. alles ist verspannt miteinander, alles verbunden, von einander abhängig. stört man eines der elemente droht alles zu zerbrechen. spannend und empfehlenswert.
Feb 19, 2010
die welt in blasen
ds





einige impressionen des besuchs im statens museum for kunst mit janina. der künstler thomas saraceno hat dort eine beeindruckende installation geschaffen die sich quer durch die eh schon beeindruckende architektur spannt. kleine sphären, hermetisch abgeschlossen doch aber weich liegen wie traurige säcke auf dem boden verteilt. so als hätte ein riese sie dort hinfallen lassen und sie dann vergessen. an ihnen sind seile befestigt die sie förmlich umspannen, einschnüren und sie so mit der großen, über allem schwebenden sphäre verbinden. man schaut genauer hin. die kleinen sphären, mit wasser gefüllt haben noch einen anderen nutzen als nur zu halten, zu ziehen, stillzustehen. über feine schläuche scheinen sie wasser an die große sphäre abzugeben um die dort eingeschlossenen pflanzen zu versorgen. saraceno hat eine eigene biosphäre geschaffen die den anschein erweckt sie lebt vollkommen autonom von äußeren einflüssen. man bewegt sich fast erfüchtigt gegenüber dieser sphären, klein und groß. alles ist verspannt miteinander, alles verbunden, von einander abhängig. stört man eines der elemente droht alles zu zerbrechen. spannend und empfehlenswert.


einige impressionen des besuchs im statens museum for kunst mit janina. der künstler thomas saraceno hat dort eine beeindruckende installation geschaffen die sich quer durch die eh schon beeindruckende architektur spannt. kleine sphären, hermetisch abgeschlossen doch aber weich liegen wie traurige säcke auf dem boden verteilt. so als hätte ein riese sie dort hinfallen lassen und sie dann vergessen. an ihnen sind seile befestigt die sie förmlich umspannen, einschnüren und sie so mit der großen, über allem schwebenden sphäre verbinden. man schaut genauer hin. die kleinen sphären, mit wasser gefüllt haben noch einen anderen nutzen als nur zu halten, zu ziehen, stillzustehen. über feine schläuche scheinen sie wasser an die große sphäre abzugeben um die dort eingeschlossenen pflanzen zu versorgen. saraceno hat eine eigene biosphäre geschaffen die den anschein erweckt sie lebt vollkommen autonom von äußeren einflüssen. man bewegt sich fast erfüchtigt gegenüber dieser sphären, klein und groß. alles ist verspannt miteinander, alles verbunden, von einander abhängig. stört man eines der elemente droht alles zu zerbrechen. spannend und empfehlenswert.
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